Der Hauptschwerpunkt der Neurochirurgie in der OstseePraxisKlinik liegt auf dem Gebiet der Mikrochirurgie der Wirbelsäule.  Es werden vor allem Bandscheibenvorfälle der Lenden- und der Halswirbelsäule mikrochirurgisch behandelt. Zusätzlich werden knöcherne Einengungen (Stenosen) der Hals- und Lendenwirbelsäule operativ versorgt. Bei Wirbelgleiten werden zusätzlich Stabilisierungsoperationen durchgeführt. Aufgrund der miniaturisierten Operationen beträgt der stationäre Aufenthalt in der OstseePraxisKlinik in der Regel nur 2 bis 3 Tage.


 Die häufigsten Kompressions-Syndrome der peripheren Nerven sind das Karpaltunnel-Syndrom und das Sulcus Nervus ulnaris Syndrom. Nach entsprechender klinisch-neurologischer und elektrophysiologischer Diagnostik wird die Dekompression der Nerven als ambulanter Eingriff durchgeführt.

In einer Studie der Weltgesundheitsorganisation gaben 30 % der Befragten an, daß sie im zurückliegenden Jahr mindestens sechs Monate lang "die meiste Zeit" unter Schmerzen gelitten hatten. Neben dem Leid der Betroffenen verursachen chronische Schmerzen enorme volkswirtschaftliche Kosten. Allein die schmerzbedingten Arbeitsausfälle summieren sich in Deutschland innerhalb eines Jahres auf ca. 20 Milliarden Euro. Die Bundesregierung kommt in einer Studie zum Ergebnis, dass ein erheblicher Teil der Patienten mit chronischen Schmerzen in Deutschland bis heute nicht optimal gesundheitlich versorgt werden, obwohl entsprechende medizinische Kenntnisse und Verfahren (Schmerztherapie) verfügbar sind. 

Für Patienten mit chronischen Schmerzen aller Art bieten wir deshalb spezielle Sprechstunden an. In diesen erfolgt eine gründliche Analyse der Schmerzentstehung und dann eine individuell angepasste Schmerztherapie.

Alle zur Verfügung stehenden Methoden zur Schmerzreduktion werden bei der Erarbeitung eines individuellen Therapieplanes berücksichtigt.