Arthroskopie Knie

Unter Einsatz einer Miniaturkamera kann der Operateur über einen Monitor in das Innere des Gelenkes sehen.

Die Arthroskopie ermöglichst als sogenanntes mikroinvasives Verfahren nicht nur die Sichtkontrolle sämtlicher Gelenkabschnitte, sondern auch eine besonders schonende Operationstechnik.

Durch die nur punktförmig durchgeführten Operationsabschnitte sind die Schmerzen nach der Operation minimiert und die Mobilisation und Rehabilitation ist gegenüber offenen Eingriffen deutlich beschleunigt.

Innen- und Außenmeniskusschaden

Die Menisken dienen der Gelenkstabilisierung, der Druckübertragung und der Stoßdämpfung des Kniegelenkes.

Der Nachweis eines Meniskusschadens erfolgt durch die klinische Untersuchung und bildgebenden Verfahren wie Röntgen, eventl. Kernspintomographie.

Die Therapie besteht in der arthroskopischen Sanierung der Meniskusläsion. In der Regel wird der geschädigte Meniskusanteil entfernt. Je nach Lage und Alter des Risses kann in Einzelfällen, insbesondere bei jungen Patienten, auch eine Naht des Meniskus erfolgen.

Die Belastung des operierten Gelenkes kann je nach Art und Ausmaß der Operation rasch gesteigert werden, wobei eine Vollbelastung in der Regel nach7-10 Tagen möglich ist.

Bei Meniskusnaht ist die Rehabilitationszeit entsprechend verlängert, d.h. das Knie muß 4-6- Wochen entlastet werden.

mehr...