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In der Manuellen Therapie (MT) erfolgt die Behandlung durch die Hand des Therapeuten. Der Unterschied zu den meisten anderen Methoden liegt in den Untersuchungs- und Behandlungstechniken.
Manuelle Therapie beschäftigt sich hauptsächlich mit Störungen der Gelenke und der Wirbelsäule. Im Mittelpunkt steht das betroffene Gelenk, paralell dazu werden die Zusammenhänge mit anderen Gelenke und dem Nervensystem untersucht und behandelt.
Bei der Manuelle Therapie wird nach einer ausführlichen Untersuchung ein genauer Befund erhoben, um die geschädigte Gewebart durch Tests zu bestimmen und mit spezifischen Techniken zu behandelt. Beispielsweise kann Muskulatur gedehnt, entspannt oder ihre Durchblutung verbessert werden, je nachdem, ob sie entweder eher verkürzt oder mehr verspannt ist.
Wichtig für die Manuelle Therapie ist die Unterscheidung zwischen lokalem und übertragenem Schmerz. Denn nicht immer ist dort, wo er sich zeigt, auch seine Ursache zu finden. Wenn sowohl Entstehungsort als auch Schmerzzone von gleichen Teilen des Nervenkostüms versorgt werden, kommt es zu einer Fehleinschätzung unseres Gehirns, das uns den Schmerz fern von seinem Entstehungsort fühlen lässt.
Ein Beispiel:
Ein Schulterschmerz kann aus der Brustwirbelsäule, aus dem eigentlichen Schultergelenk, aus den Schlüsselbein-Gelenken, aber auch aus der Halswirbelsäule oder einem inneren Organ entstehen.
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